"Die Schwarzen Brüder" - Kaminfeger aus den Regionen Centovalli und Valle Viggezzo
"Die Kleine Welt unserer Väter" - Der Romancier Antonio Fogazzaro und sein Luganersee
"Grenzüberschreitungen" - Schmuggler und Flüchtlinge
"Steinwege im Maggiatal"
"Kastanien, Reben und Polenta"
"Von Lesa nach Stresa" Gespräche am See; Manzoni, Rosmini und Bonghi
"Die Partisanenrepublik Ossola"
"Schirmmacher und Hutmacher" am Lago Maggiore
"Alte Reiseberichte über das Tessin"
Piero Chiara und "das magere Ufer" des Lago Maggiore Tessin, Piemont, Lombardei
Zwei Vorschläge aus unserem Angebot
1
"Faszination Ortasee im Piemont" Architektur in der Natur
Ganzer Tag
Der Ortasee verläuft parallel zum Lago Maggiore, ist aber von diesem durch den Ausflugsberg Mottarone getrennt. Weil der wohl interessanteste der oberitalienischen Seen nicht an den Hauptverkehrsachsen liegt, hat er seinen jahrhundertealten Charme behalten. Er faszinierte nicht nur Dichter und Denker wie Nietzsche, Balzac und zahlreiche andere, sondern zieht auch jeden modernen Reisenden in seinen Bann. Während der Fahrt (2 h) erfahren Sie Interessantes über die Villenkultur an der piemontesischen Küste des Lago Maggiore (Cannobio, Cannero, Intra, Pallanza). Auf der Halbinsel Orta spazieren wir (1 h) gemeinsam über den Sacro Monte (Weltkulturerbe der UNESCO; Architektur von der Renaissance bis zum Barock; Stationen zum Leben des Hl. Franz von Assisi). Beim einzigartigen Panorama über den Ortasee und die Insel San Giulio bietet sich die Gelegenheit, einige spannende Details aus der Geschichte der Riviera von Orta zu erfahren. Die lange Mittagspause in Orta (2 h) bietet genügend Zeit zur freien Verfügung: Möglichkeit, mit einem Motorboot zur Insel San Giulio zu fahren (romanische Kirche mit Krypta, bedeutender Innendekoration und einzigartigem Lesepult aus Serpentinstein). Individuelles Mittagessen auf der Piazza oder im Ortskern. Abschliessend gemeinsamer Spaziergang auf der Seepromenade zurück zum Bus (1/2 h).
"Als Barbarossa im Tessin war" Romanische Kirchen an den Passrouten
Nachmittag
Die Epoche der romanischen Architektur hat in Oberitalien und im Tessin eine Reihe von schlichten, gut erhaltenen Monumenten hervorgebracht. Diejenigen, die abseits von grossen Zentren gebaut worden sind, konnten sich oft in unsere Zeit hinüberretten. Auf unserer Halbtagesfahrt besichtigen wir zwei der wertvollsten romanischen Kirchen: Die Kirche S. Carlo in Negrentino (früher S. Ambrogio genannt) im Bleniotal und die Kirche S. Pietro in Biasca. Die beiden gut erhaltenen und sorgfältig restaurierten Kirchen zeigen dem Besucher wertvolle Details der romanischen Architektur und der in späteren Jahrhunderten vorgenommenen baulichen Veränderungen. Der Spaziergang zu beiden Kirchen gibt ausserdem Gelegenheit, Wissenswertes über die Geschichte des Bleniotals und den Lukmanierpass, einen der ältesten Passübergänge über die Alpen, zu erfahren. Hintergrundinformationen über Friedrich I (Barbarossa) und seine Italienpolitik geben Auskunft über die Epoche, in der die romanischen Kirchen entstanden sind.